Sieben schlechte Gewohnheiten in Organisationen, die dem Erfolg im Weg stehen
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Sieben schlechte Gewohnheiten in Organisationen, die dem Erfolg im Weg stehen

  1. Sudern / sich beschweren
    Erfolg heißt Impact. Der erfolgreiche Mensch verändert und investiert seine Lebensenergie fast ausschließlich in Dinge, wo er einen Impact hat. Beschweren und das wienerische „Sudern“ sind Anti-Erfolgs-Strategien. Erstens veränderst du die Welt nicht durch das Beklagen (Wetter, Vorgesetzter, usw.) und zweitens frustriert es dich, wenn deine Energie einfach verpufft. Die Reaktion ist noch mehr nutzloses Beklagen und schon bist du in einem Teufelskreis.
  2. Fehler suchen
    Wir sind eine Fehlersuchkultur und freuen uns diebisch, wenn wir Fehler beim Anderen finden. Das hemmt Ideen und Probieren, da am Anfang, als auch am Ende selten Perfektion stehen und auch nicht stehen soll.

Auf dem Weg zum Erfolg gilt es, mehr wie ein Kind gehen lernt, vorzugehen. Versuchen und Hinfallen. Versuchen und Hinfallen. Versuchen und Hinfallen. Versuchen und Gehen … Wenn Kinder gehen lernen würden wie wir neue Themen angehen — nämlich theoretisch und mit Drang zur Perfektion – dann würden wir heute noch im Kinderwagen herumfahren, und zwar drinnen.

  1. Unfreundlichkeit
    In erfolgreichen Organisationen Menschen adressieren ihre Gefühle dorthin, wo sie hingehören. Niemals würden sie unfreundlich werden, weil sie gerade vorher eine unangenehme Diskussion hatten. Sie wissen ganz genau, welche Emotion zu welcher Person gehört und sind da besonders fair.

Freundlichkeit wird irrtümlicherweise oft mit Weichheit gleichgesetzt. Erfolgreiche Menschen bleiben freundlich, sind aber zugleich knallhart in ihren Nachrichten. Nicht erfolgreiche Menschen sind unfreundlich, gleichzeitig weich und unklar in ihren Nachrichten.

Deswegen formuliere deine Appelle kurz und knapp auf den Punkt und bleib dabei freundlich, weil die Welt einfach eine schönere ist, wenn wir so miteinander umgehen.

  1. Nur große Ziele haben
    … frustriert auf Dauer. Mache das, was du vor deiner Nase hast mit dem gleichen Ehrgeiz, auch wenn es langweilige Tätigkeiten sind (Abwaschen, ein unangenehmes Telefonat usw). Du trainierst dadurch eine der wichtigsten Fähigkeiten, die zum Erfolg führen, nämlich dich punktuell motivieren zu können und Dinge, obwohl sie dir nicht gefallen, voll und gut zu machen.
  2. Nachtragend sein
    … ist eine Schwächlings-Eigenschaft. Wenn du groß werden möchtest, vergib schnell. Die negative Energie des Nachtragendseins ist hemmend und ein Hindernis auf dem Weg zum Erfolg. Außerdem leidet immer die nachtragende Person mehr, als jene, gegen die man etwas hat. Es ist einfach anstrengend.
  3. Arroganz
    Arroganz ist der Stolz der Unsicheren. Sei echt und freundlich, egal mit wem du sprichst, das zeigt tiefen Selbstwert. Stelle dich niemals innerlich über Andere, um dich zu schützen. Dies hast du nur notwendig, wenn du dich innerlich kleiner fühlst.

Demut ist wahre Stärke. Sei dir bewusst, dass du viel Glück gehabt hast, um jetzt diese Position oder dieses Gehalt zu bekommen. Soviel hast du gar nicht dazu gemacht. Du bist im richtigen Land geboren, konntest dich entwickeln. Auch wenn es schwierig war, bist du ausgestattet mit den Eigenschaften, die dich diese Schwierigkeiten überwinden lassen. Also sei demütig und dankbar und du wirst sehen, Arroganz ist daneben nicht mehr lebbar.

 

Über den Autor

Sebastian Körber gibt weltweit Coachings und zeigt Menschen in Selbsterfahrungsseminaren ihre Grenzen und Ressourcen auf. Er war beim HR Inside Summit 2016 als Sessionleiter dabei und gibt uns auf dem HR Summit Side-Event wieder die Ehre.

Koerber_Sebastian

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