Culture Eats Strategy For Breakfast.
Allgemein, Gastblog

Culture Eats Strategy For Breakfast.

Warum wir eine starke Unternehmenskultur brauchen, um langfristig erfolgreich zu sein. 

Wie findet man neue, qualifizierte Mitarbeiter/innen? Wie gelingt es, dass diese dann lange im Unternehmen bleiben und nicht von der Konkurrenz abgeworben werden? Und wie motiviert man sein Team zu Höchstleistung, damit das Unternehmen die strategischen Ziele erreicht?

Während es für die einzelnen Fragen zahlreiche Antworten und Expertenratschläge gibt, laufen sie doch auf eines hinaus: eine Organisationskultur, die zu den Bedürfnissen der Mitarbeiter/innen passt. Beziehungsweise Mitarbeiter/innen, die zur Organisationskultur passen.  Runtastic hat ein groß angelegtes Employer Branding Projekt zum Anlass genommen, über die eigene Firmenkultur zu reflektieren, herauszufinden, was aktuelle Teammitglieder schätzen (und auch weniger mögen) und einfach zu artikulieren, wie wir denn so ticken.

 

Es gibt keine richtige oder falsche Unternehmenskultur.

Das Geheimnis für eine starke Unternehmenskultur ist schnell verraten: Authentizität. Während in manchen Organisationen Leistung und steile Karrierepfade wertgeschätzt werden, punkten andere mit Flexibilität und CSR. Wir bei Runtastic haben vier Säulen definiert, die unsere Unternehmensphilosophie sehr gut zusammenfassen. Und obwohl diese kein allgemeines Erfolgsrezept sind, bilden sie doch eine solide Basis dafür, wie sich Unternehmen selbst finden können.

 

We are stronger together.

Bei Runtastic steht das Team im Vordergrund. Immer. Wir fördern keine Rockstars oder Unicorns, sondern leidenschaftliche Menschen, die ihr Wissen und ihren Humor gerne mit anderen teilen; unabhängig von Ethnie, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung. Und obwohl im Grunde jedes Unternehmen nach “Teamplayern” sucht, sollten Organisationen für sich sehr genau definieren, was Zusammenarbeit für sie bedeutet: Fördern wir flache oder steile Hierarchien, wie wichtig ist uns Diversität und welche Maßnahmen greifen, um die Kollaboration zu verbessern?

 

We are change makers.

Runtastic’s Vision ist eine gesündere Welt – und jedem einzelnen Teammitglied ist es wichtig, zu dieser Vision beizutragen. “Impact” ist nicht nur ein überstrapaziertes Buzzword in aktuellen Studien über Millenials, die meisten Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn ihres Handelns – umso besser, wenn der Arbeitgeber darauf eine Antwort hat. Und noch viel besser, wenn Mitarbeiter ihre Ideen in strukturierter Weise einbringen, daran arbeiten und selbst zum Erfolg führen können.

 

We are always evolving.

Um bei Runtastic erfolgreich zu sein, muss man nicht von Anfang an über Expertenwissen verfügen. Allerdings ist es uns wichtig, dass jede/r selbständig lernt, gerne neue Dinge ausprobiert und die Erkenntnisse daraus auch mit dem Team teilt. Auch bei Konferenzen und Meetups sind Runtastics regelmäßig vertreten, um ihr Wissen zu teilen und auch von anderen in der Branche zu lernen. Ganz allgemein sollten sich Unternehmen fragen, wie ihr Wissensmanagement noch aussehen könnte? Welche Maßnahmen können Unternehmen treffen, um die Weiterentwicklung und den Erfahrungsaustausch der Mitarbeiter/Innen zu fördern?

 

We are confidently unconventional.

Von der Praktikantin zum Teamleader, vom Support Mitarbeiter zum Software Tester, vom C-level zum System Architekten, bei uns können sich Teammitglieder nicht nur nach oben, sondern in alle mögliche Richtungen entwickeln. Neben ungewöhnlichen Karrierepfaden (Teamleads können bei uns auch zurücktreten) ist es für uns normal, Dinge einfach einmal auszuprobieren (“Deliver early, improve fast”) und nicht jede Kleinigkeit zu Tode zu basteln. Auch bei der internen Kommunikation sind wir eher praktisch veranlagt – so findet man unsere Communication Guidelines an der Toilettentüre und den wöchentlichen Designvorschlag zum Abstimmen für alle Mitarbeiter auf einem Whiteboard in unserem Working Café. Wie sieht es bei Ihnen aus: Fördern Sie klare Karrierepfade, erlauben Ihre Organisationsstrukturen rasche Veränderungen und (wie) werden neue Ideen unterstützt?

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit bieten die oben genannten Punkte sehr gute Ausgangspunkte für die Evaluation der Unternehmenskultur, die wiederum begünstigt, dass Unternehmen jene Mitarbeiter/innen finden, die am besten zu ihnen passen. Denn die Menschen in einer Organisation müssen sich nicht nur mit der Firmenkultur identifizieren können, sie bilden und prägen das, wofür ein Unternehmen steht.

 

Über die Autorin

Tanja Weidinger studierte exportorientiertes Management an der IMC FH Krems und landete danach eher zufällig im HR-Bereich – als Praktikantin bei Runtastic. Eineinhalb Jahre später übernahm sie die Führung des mittlerweile 7-köpfigen Teams und leitet seither sämtliche strategische und operative HR-Themen. Ihr persönlicher Schwerpunkt liegt auf der Mitarbeiterzufriedenheit durch Förderung der Unternehmenskultur. Great Place To Work® Awards, hervorragende Bewertungen auf externen Plattformen wie kununu oder Glassdoor sowie stetig steigende Werte in internen Zufriedenheitsumfragen sind nur einige Beispiele dafür, dass die Unternehmenskultur bei Runtastic hält was sie verspricht.

runtastic_TanjaWeidlinger

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