Frage trifft Lösung – Whitepaper als Mittel zum Wissenstransfer im HR-Bereich
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Frage trifft Lösung – Whitepaper als Mittel zum Wissenstransfer im HR-Bereich

Antworten auf komplexe Fragestellungen zu finden ist das tägliche Brot von HR-Verantwortlichen: Wie funktioniert Recruiting im Zeitalter der Digital Natives? Wie lässt sich agile Prozessdigitalisierung für unser Unternehmen nutzen? Welche BGM Aktivitäten lassen sich umsetzen? Whitepaper können eine Brücke vom Lösungsanbieter zum HR-Verantwortlichen bauen.

Was ist ein Whitepaper?

Bei Whitepaper handelt es sich um Fallstudien, Anwendungen oder Forschungsergebnisse, kurz gesagt um Inhalte, die sich auf ein bestimmtes Problem fokussieren, Erfahrungswerte aus der Praxis schildern und Lösungsansätze bieten. Unternehmen, die sich zum Beispiel auf Learning-Software spezialisieren, sind damit auch Experten auf ihrem Fachgebiet. Die Unternehmen stellen den Lesern ihr Wissen kostenlos zur Verfügung und erhalten im Austausch dafür die Kontaktdaten des Lesers und auch potentiellen Kunden (die DSGVO Konformität wird gewährleistet). Mit einem Whitepaper bekommen die Leser nicht nur wertvolle Lösungsansätze, sie lernen gleichzeitig das Unternehmen kennen, welches ein wichtiger Partner bei der Umsetzung sein kann.

Hier einige Praxistipps für erfolgreiche Whitepaper:

• Praxisnähe: Aktuelle Trends, die die Branche beschäftigen, treffen auf Interesse beim Fachpublikum. Whitepaper sollen nützliche und praxisorientierte Informationen bieten die helfen, ein Problem zu lösen oder eine Geschäftsentscheidung zu treffen. Beispielsweise hat ein Whitepaper mit Umsetzungstipps der DSGVO im Recruiting innerhalb kürzester Zeit zu rund 150 Kontakten geführt.
• Klarheit und Prägnanz: Die Inhalte sollen den Leser informieren bzw. überzeugen und nicht überreden. Der Mehrwert der dargestellten Lösung steht im Fokus.
• Präzision: Weitgefächerte oder oberflächliche Whitepaper sind häufig Flops. Beschränken sich die Autoren auf ein spezifisches Thema, ist die Leserschaft zwar kleiner, jedoch umso interessierter.
• Keine Werbung: Whitepaper werden gerne als Werbeformat ohne Werbung bezeichnet. Die Sprache soll sachlich sein. Werbefloskeln und PR-Inhalte sind fehl am Platz.
• Auch Whitepaper können verstauben: Auch das beste Whitepaper muss aktiv beworben werden um vom potentiellen Leser gefunden zu werden.

Wie finden HR-Verantwortliche erstklassige Whitepaper?
Sind die Whitepaper auf Unternehmenswebseiten versteckt, werden sie von den HR-Verantwortlichen oft nicht gefunden. Eine Vermarktung über Soziale Netzwerke, Branchennewsletter und etablierte HR-Plattformen, wie etwa personalmanagement.info, bringt die wertvollen Inhalte zu den Lesern.

FAZIT
In den letzten Jahren haben sich Whitepaper im deutschsprachigen Raum als bedeutendes Content-Marketing-Werkzeug im Educational Marketing etabliert. Für alle Unternehmen, die komplexe Themen an ihre Branche weitergeben möchten und gleichzeitig wertvolle Kontakte knüpfen wollen, sind Whitepaper ein ideales Marketingwerkzeug. Ein Blick in die USA zeigt das enorme Potential: Dort werden vom Marktführer unter den Whitepaper Plattformen bis zu 700.000 Downloads pro Monat generiert.
Ja, die HR-Welt braucht erstklassige Whitepaper!

Über die Autorin:

Marie Steiner-Dlouha ist Marketingleiterin bei B2B Insider GmbH. Sie studierte Marketing und Wirtschaftsmanagerin und beschäftigt sich bei B2B Insider seit drei Jahren vor allem mit dem Thema B2B Leadgenerierung mittels Whitepaper und Content Marketing.

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