4 Gründe warum wir im Recruitment Facebook & Instagram Anzeigen nützen
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4 Gründe warum wir im Recruitment Facebook & Instagram Anzeigen nützen

Das Facebook-Netzwerk (Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp) gehört zu einem meistfrequentierten virtuellen Plätzen der Welt. In diesem Artikel möchte ich ihnen Facebook Anzeigen als Recruitment Kanal vorstellen und vier Gründer erläutern warum dies einer der erfolgreichsten Talentesuch-Quellen für uns ist.

Mein Name ist Davorin Barudzija und ich bin Recruitment Manager bei Teach For Austria. TFA ist eine Bildungsorganisation, die sich für Chancenfairness in der Bildung einsetzt. Wir rekrutieren herausragende Hochschulabsolventen und platzieren Sie als vollwertige Pädagog*innen an den herausforderndsten Bildungseinrichtungen in Österreich. Teach For Austria gehört mit über 1.000 Bewerbungen und über 70 Platzierungen zu einem der größten High Potentials Recuritern Österreichs.

Einer unserer wichtigsten Recruitment Kanäle sind die Werbeanzeigen im Facebook-Netzwerk. Wir erreichen dort kostengünstig nicht nur aktiv Jobsuchende (derzeit 522.253 Arbeitssuchende [1]) sondern auch die passiv Suchenden (rund 1,2 Millionen in Österreich [2, 3]). Nachfolgend möchte ich ihnen vier Gründe nennen, warum wir einen großen Teil unserer Ressourcen in qualitativ hochwertige Facebook Recruitment Anzeigen investieren:

1. Die enorme Reichweite

Die folgende Grafik zeigt ihnen wie sich die Nutzerzahlen im deutschsprachigen Raum auf die meistgenutzten sozialen Medien verteilt.

Lassen sie uns ein wenig Perspektive auf diese Zahlen bringen. Auf unserem schönen Planeten leben derzeit 7,7 Milliarden Menschen, 4,4 Milliarden davon nutzen das Internet und davon wiederum verwenden 3,4 Milliarden soziale Medien. Überlegen sie einmal, ob sie jemanden kennen, der nicht einen der drei oben genannten Social Media Kanäle von Facebook verwendet? Wir können praktisch alle, die online aktiv sind, zu jeder Zeit erreichen. Programmierer, IT-Techniker, Fachkräfte, Uni-Absolventen, Pflegekräfte uvm., fast jede Berufsgruppe ist vertreten.

2. Facebook hat einen der genauesten Talente-Suchalgorithmen

Das Kerngeschäft von Facebook ist personalisierte und relevante Werbung seinen Benutzern anzuzeigen. Um den Werbetreibenden/Recruitern das Targeting so einfach wie möglich zu machen, sammelt der Facebook Algorithmus Daten, Verhaltensweisen und Aktivitäten von seinen Usern. Pro Nutzer sind es 30.000 Datenpunkte und mittlerweile, wie Studien der Standford- und Cambridge-Universität zeigen[4], kennt uns das Programm so gut, dass es ein genaues Bild von unseren Talenten, unserer Persönlichkeit, den Interessen und Vorlieben machen kann. Die Genauigkeit beträgt über 80 %. Im Gegensatz dazu kommen andere Werbenetzwerke auf gerade einmal 40 % Trennschärfe.

Diesen Umstand können wir uns im Recruitment zunutze machen. Wir können Menschen aus jeder Branche ansprechen, sie nach Talenten, Ausbildung, Alter uvm. filtern und so unsere Kampagnen nur einer spezifischen Gruppe zeigen.

3. Es geht um die Aufmerksamkeit

Wenn ich ihre Aufmerksamkeit nicht durch den Titel dieses Artikels bekommen hätte, dann würden sie diese Zeilen nicht lesen. Genau darum geht es auch im Recruitment. Egal welche Zielgruppe sie ansprechen wollen, sie müssen sich zu Beginn fragen, wo ist ihre Aufmerksamkeit? Und diese Regel gilt besonders bei den passiv Jobsuchenden.

Social Media User verbringen pro Tag 142 Minuten [5] auf diesen Plattformen. Das sind 2 Stunden am Tag und 14 Stunden in der Woche! Jetzt stellen sie sich vor, sie schalten eine zielgruppenspezifische bezahlte Recruitment-Kampagne auf Facebook und Instagram. Ihre Anzeige wird Tausende Male von Usern aus einer gewünschten Branche oder Nutzer mit gewünschten Skills gesehen. Die Aufmerksamkeit, die auf Social Media liegt, ist enorm und wir können das für unsere Recruitment-Ziele nutzen.

4. Kosten und Dimension

Wissen sie, wie viele potenzielle Bewerber*innen ihre Stellenanzeige sehen müssen, damit sie genügend Bewerbungen generieren können, um den passenden Mitarbeiter zu finden? Es müssen laut Recruiting-Experten 500 bis 1000 Menschen sein [6]. It´s a numbers game, wie man so schön sagt. Hier wird es jedoch interessant! Einer der meist benutzten Recruitment-Kanäle sind Jobportale. Jedoch haben 85 % dieser Webseiten mit signifikanten Besucher-Rückgängen zu kämpfen [7].

Im Gegensatz dazu das Facebook-Netzwerk, auf welchem täglich 2,1 Milliarden User weltweit aktiv sind. Die Benutzer können mit Recruitment-Anzeigen jede Minute und Stunde erreicht werden.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen: „Aber wie sieht es mit den Kosten aus?“ Wenn ich 200€ in eine fortgeschrittene Anzeige auf Facebook schalte, erreichen wir damit 20.000 Personen. Zwischen 500 und 1000 klicken auf den Link und landen auf der entsprechenden Stellenanzeige. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Wir können mit den Kosten einer Stellenanzeige bis zu 100.000 Menschen, wohlgemerkt, aus einer spezifischen Zielgruppe, grenzübergreifend erreichen.

Fazit

Facebook und Instagram ist seit Jahren das online Tool, um Menschen mit bestimmten Eigenschaften, Interessen, Ausbildungen, Skills usw. zu finden. Im E-Commerce ist es nicht mehr wegzudenken. Menschen verkaufen von Stecknadeln über Flugzeugturbinen alles auf Facebook. Ich habe ihnen oben ein paar der wichtigsten Argumente genannt, warum die Recruitment-Industrie anfangen sollte, im großen Stil über Facebook zu rekrutieren. Die Nutzerzahlen sind unbestritten, der Suchalgorithmus ist genauer als das Suchregister der Polizei, sie erreichen dort jeden Tag ihre Zielgruppe und das zu einem unschlagbaren Preis. Worauf warten sie?

Autor

Davorin David Barudzija
Davorin ist digital Recruitment Stratege bei Teach For Austria und hat This is Recruitment.at gegründet, eine Organisation welche Unternehmen hilft mit fortgeschrittenen Social Media Recruitment-Anzeigen Top Talente und Fachkräfte zu rekrutieren.

Quellen

[1] AMS Arbeitslosenzahlen Stand April 2020

[2] Trend-Report von trendence https://www.trendence.com/reports/arbeitsmarkt/chancen-stolperfallen-hr-management-waehrend-der-corona-krise

[3] Standard https://www.derstandard.at/story/2000071339676/jeder-vierte-will-2018-den-job-wechseln

[4] https://news.stanford.edu/news/2015/january/personality-computer-knows-011215.html

[5]  https://www.digitalinformationworld.com/2019/01/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic.html

[6] https://www.impulse.de/management/recruiting/stellenanzeige-aufgeben/7322215.html

[7] https://personalmarketing2null.de/2017/07/03/stellenanzeigen-reichweite/

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