Was wir vom Flirten fürs Netzwerken lernen können
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Was wir vom Flirten fürs Netzwerken lernen können

Um was geht es beim Networking?

Doch darum, neue Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen kennenzulernen, um sich vielleicht früher oder später gegenseitig zu unterstützen. Nicht jedem fällt das allerdings leicht: Selbst für augenscheinlich selbstbewusste und extrovertierte Kollegen*innen entsteht im Kopf ein Horrorszenario, wenn es darum geht, fernab der Firmenmauern Kontakte zu knüpfen.

Für mich ist „netzwerken“ wie ein richtig guter Flirt!

Dafür braucht es ebenso Augenhöhe, Aufmerksamkeit im Moment, weniger Ego und Gepose. Lernt man bei einer Party jemanden kennen, denken vermutlich (und hoffentlich) die wenigsten sofort an eine zeitnahe Hochzeit, Familienaufzucht und die gemeinsame Haushypothek. Was uns beim Flirten logisch erscheint, können wir aufs berufliche Kontakten übertragen.

Aktives Networking, egal ob bei Summits oder virtuellen Begegnungen, bedeutet nicht, brachial mit der Tür ins Haus zu fallen. Wie so häufig im Leben: Qualität vor Quantität! Blindes adden auf z.B. LinkedIn oder Xing, einfach nur um Kontakte zu sammeln, bringt nichts. Und mit manipulativer Rhetorik überall sofort nach Aufträgen oder ähnlichem zu kratzen, verbietet sich sowieso.

Es geht beim „netzwerken“ um Menschen!

„Begegnungen und Verbindungen“ sind für mich stimmiger konnotiert als „netzwerken und Kontakte“. Und mir persönlich in meinen knapp 25 Jahren Begegnungen im Business um ein gelingendes Miteinander.  Ohne zu wissen, wohin die Reise führt – und ob es eine wird. Oder maximal ein Tagestrip. Zumindest keine „Butterfahrt!“

„Eigentlich“ ist es doch so einfach: wir wollen alle gesehen werden. Und echtes Interesse am Gegenüber ist die einfachste Form von Wertschätzung – und Basis für Kooperationen jedweder Art. Ebenso elementar: wahrhaftes Interesse mein Gegenüber ggf. zu unterstützen ohne im Selbstbeweihräucherung-Modus durchgehend zu senden und nur nehmen oder „verkaufen“ zu wollen.

 Erstmal Zuhören – die golden Rule fürs Netzwerken

Und wie im ersten Gespräch mit dem neuen Flirt: auch wenn wir uns noch so gern von der besten Seite zeigen mögen und in epischer Breite die Schokoladenseiten aufs Tapet bringen wollen: erstmal meinem Gegenüber zuhören! Und zuzuhören bedeutet nicht Luft zu holen und zu überlegen, was ich als nächstes sagen will. Klingt selbstverständlich? Ist es leider häufig nicht.

 


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Über die Autorin

Netzwerken

 Lena Wittneben ist systemische Coach & „Edutainerin“, Gedächtnistrainerin, Autorin & Marketing Beraterin & Medienfachwirtin aus Hamburg.
Ihr Credo: „Arbeitszeit ist Lebenszeit“

Ob als freie Autorin für z.B. capital.de, SPIEGEL online Job & Karriere, GQ Business oder Speaker  & Coach – viele unterschiedliche Rollen, doch nur ein „wozu“:

„Ich empfinde tiefen Sinn Menschen mit Humor und Freude zu stärken, zu begleiten und echte Begegnungen zu schaffen.“


 

Einen anderen Blogbeitrag von Lena Wittneben zum Thema Freude bei der Arbeit findet ihr hier: BLOG

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