ARBEIT IST ERFÜLLEND, WENN DER MENSCH DAS TUT, WAS ER GUT KANN UND GERNE TUT
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ARBEIT IST ERFÜLLEND, WENN DER MENSCH DAS TUT, WAS ER GUT KANN UND GERNE TUT

„Im Job zu bleiben“ ist längst nicht mehr rein aus Sicherheitsdenken, der gesellschaftlichen Einbindung und Mitwirkung in einem System motiviert.

Die Krisen der jüngeren Vergangenheit fordern Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus vielen Perspektiven heraus. Die Einsicht, dass Veränderung – ein Change des Mindset in einer disruptiven Arbeitswelt – dringend erforderlich ist, resultiert im jeweiligen Ausmaß der individuellen (Un)zufriedenheit der Betroffenen. Menschen sind sich bewusst geworden, dass ihr eigenes Umdenken Veränderung ermöglicht. Manche resignieren, viele befinden sich in Aufbruchsstimmung – sie stellen das Gewohnte in Frage und sind bereit an sich zu arbeiten. Was sie oft antreibt, ist das Bewusstwerden über den individuellen Stellenwert von Arbeit im Leben. Sie hinterfragen die Sinnhaftigkeit der Arbeit, wünschen Anerkennung und zweifeln am richtigen Einsatz der eigenen Kompetenzen und Qualifikationen. Das wirkt sich auf Produktivität und Motivation aus.

Die Herausforderung für die HR-Branche ist enorm!

Einerseits steigt der Druck „von oben“ – wie erklären sie, was sie tun? Anderseits steigt der Druck „von außen“: Die Bewertungen durch Plattformen nehmen zu und diese stehen großteils außer Kontrolle des Unternehmens. Parallel dazu schrumpft der Arbeitsmarkt, der Kampf um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter wird immer härter, und Menschen – vor allem junge – lassen sich immer weniger von Geld allein motivieren.

Anerkennung wird immer wichtiger

Die Attraktivität von Unternehmen wächst, wenn sie als Arbeitgeber ihre Mitarbeiter darin unterstützen, ihre „wahre“ Qualifikation zu entdecken und in ihrem beruflichen Werdegang ihren Talenten und Stärken gemäß zu wachsen. Diese Mitarbeiter fühlen sich ganzheitlich wahrgenommen, mit dem, was sie jetzt sind und leisten und mit dem, was sie dank ihres Potenzials sein werden. Wenn die Mitarbeiter außerdem kompetenzorientiert eingesetzt werden, trifft das Unternehmen die tiefsten Wünsche der Menschen. Anerkennung, Entfaltung des eigenen Potenzials, Wachstum und letztendlich das, was man Sinn nennt. Ich weiß, warum ich etwas mache, weil ich nämlich mit meinen Gaben und Kompetenzen einen Beitrag – in einem Unternehmen und dadurch in der Gesellschaft leisten kann (überspitzt: ich sitze nicht nur die Zeit ab). Und das bedeutet für beide Seiten einen Gewinn: ein motivierter Mitarbeiter ist bereit mehr zu leisten, sich aktiv im Sinne des Unternehmens zu engagieren. Das Konfliktpotenzial, das sich oft aus unbewusstem Rückzug speist, nimmt ab.

Die Voraussetzung für Bindung und Loyalität von Mitarbeitern ist intrinsische Motivation.

Ein Umfeld zu finden, das all dies ermöglicht, ist selten und das bedeutet für Unternehmen, dass sie über einen effektiven Hebel verfügen – wenn sie es wollen – um das Vertrauen und die Identifikation – und somit die Bindung und die Loyalität – bei den Mitarbeitern zu erhöhen.

Mein Credo basiert auf meinen persönlichen Berufserfahrungen und auf den Ergebnissen meiner  Coachings: „Arbeit ist erfüllend, wenn der Mensch das tut, was er gut kann und gerne tut.“ Dieser Leitsatz hat auf allen Positionsebenen Gültigkeit.

Wie ist das möglich?

Die Tätigkeiten, in denen Menschen gut sind und die sie gerne tun, sind wie ihre eigenen „Tankstellen“. Jedes Mal, wenn sie sie tun, erhalten sie eine doppelte Freude und dadurch mehr Energie als sie in die Ausführung dieser Dinge investieren. Wenn sie sie wiederholen, erhöhen sie diese Energie.

Der Schlüssel zum Erfolg ist daher der kompetenzorientierte Einsatz der Menschen in ihrer Arbeitswelt. Der Mensch als wertvollste Ressource im Unternehmen kann „mehr“, wenn er seine Stärken, Potenziale und Motivatoren kennt. Dazu braucht es manchmal ein RESET, ein sich neu Kennenlernen. Die MORE Kompetenzanalyse bringt genau diese Ressourcen ans Licht! Wenn Mitarbeiter diese „Tankstellen“ in ihrem Wochenplan geschickt einteilen, können sie ihr Motivationsniveau im Griff bekommen, dieses „in eigener Regie und Selbstverantwortung regulieren“ und ihre Abhängigkeit von externen Motivationsfaktoren drastisch reduzieren.

To good to be true?

In meiner Session am HR Summit erfahren Sie, wie innere Motivation bei Ihren Mitarbeitern entsteht, und wie Sie diese anhand der MORE Kompetenzanalyse entdecken und entwickeln können, um die Fülle der Entfaltung in Ihrem Unternehmen zu erreichen.

 


 

Über den Autor

ArbeitHélène Cuenod ist die Gründerin von Go for impact, ein Coaching Unternehmen spezialisiert in Empowerment von Führungskräften.Durch ihre internationale Karriere bietet sie out of the box Coaching Methoden, die die Persönlichkeit nachhaltig stärken und Führungskräfte zu Menschenentwicklern machen.

 

 


Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr in der Session von Helene Cuenod am HR Inside Summit 2022!


Einen ähnlichen Blogbeitrag zum Thema Freude an der Arbeit findet ihr hier:BLOG

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