Ein Karriere-Reiseblog für die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein 
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Ein Karriere-Reiseblog für die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein 

Die HR-Award Einreichungen sind auch dieses Jahr sehr vielversprechend – Zum Beispiel der Karriere-Reiseblog der FMA

Ausgangslage und Zielsetzung: 

Zürich. Frankfurt. London. New York. Die grossen Finanzplätze sind Talentmagnete. Und Vaduz? Local Business, eingeklemmt zwischen der Schweiz und Österreich? Denkste! Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein ist eine international tätige Behörde mit einem grossartigen und erfrischenden Teamgeist. Aber wie das alles zeigen? Mit dem pfiffigen Karriere-Reiseblog: Made with love im „Ländle“. 

Wir wollen die Schönheit von Liechtenstein und Umgebung als Arbeits- und Lebensort zeigen und gleichzeitig vom tollen Teamgeist erzählen und die sympathischen Arbeitskolleginnen und -kollegen erlebbar machen. Das alles mit dem Ziel, kräftig durch die Vorurteile der Talente auf den Finanzmärkten stosszulüften. 

Strategischer Ansatz: 

Als Finanzmarktbehörde schauen wir nicht nur anderen auf die Finger – die Politik schaut ganz genau hin, wie wir selbst mit unseren Mitteln umgehen. Kreativität statt Kohle war darum unsere Devise. So entstand die Idee eines selber (mit einem 99 Dollar WordPress-Template und selber produzierten Inhalten) gestalteten „Karriere-Reiseblogs“. 

Umsetzung: 

Der FMA-Karriere-Reiseblog ist die Storytelling-Plattform der FMA und beliefert die Karriere-Website, LinkedIn und zum Teil auch Instagram (ja, auch das nutzen wir als Finanzmarkbehörde) mit Content. Die mit Kategorien wie ein „richtiger“ Reiseführer („Sehenswertes“, „Essen und Trinken“, „Bloss nicht“ usw.) bestückte Microsite zeigt mit vielen Stories die Vorzüge des Fürstentums als Arbeitsort und den Teamspirit auf eine höchst unterhaltsame und für eine Behörde sicher auch verblüffende Weise. Die Autorinnen und Autoren der mittlerweile über 40 Stories sind die Mitarbeitenden selber. Produzentin? Die Praktikantin. Programmierung und Umsetzung: Natürlich inhouse. Typisch FMA. 

Wertschöpfung und Erfolge: 

Wir verzeichnen starke Zuwachsraten (plus 30%) bei den Seitenzugriffen auf die Karriere-Website, haben die LinkedIn-Follower in einem Jahr auf über 2500 verdoppelt und können die Stellen im Schnitt einen ganzen Monat schneller besetzen. Der KPI, den wir am Schlechtesten messen können, ist aber unser Liebster: Es sind die Feedbacks unserer Bewerberinnen und Bewerber. Viele sagen, die FMA erst durch den stimmigen, informativen und sehr persönlichen Arbeitgeberauftritt als nächsten Karriereschritt in Betracht gezogen zu haben. 

Der FMA-Karriere-Reiseblog ist weitgehend ein Eigenbau. Website? Selbst gemacht auf Basis eines normalen WordPress-Templates. Die Inhalte? Von der Praktikantin produziert. „Der Blog war für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Martin Schädler. „Ich liebe den Ort, wo ich mein ganzes Leben verbracht habe. Und ich liebe meinen Job. Im Blog kommt beides zusammen. Vermutlich ist er mir deshalb auch so ans Herz gewachsen. Er ist unsere wichtigste Quelle für unsere Social Media-Kanäle.“ Kein Wunder, sorgt die kreative Idee sogar über die Landesgrenzen hinaus für Furore: der Karriere-Reiseblog der FMA wurde 2020 in Berlin vom Bundesverband der Personalmanager (BPM) für den Award für herausragende Human Resource-Arbeit in der Kategorie „Non-Profit-Organisationen und öffentlicher Sektor“ nominiert und mit Silber ausgezeichnet. 

Und wenn Sie uns fragen, worauf wir besonders stolz sind: Es ist der lange Atem, mit welchem wir das Thema vorantreiben, in unserem kleinen Team und zusätzlich zum Tagesgeschäft. Wir freuen uns schon auf die nächsten fünf Jahre „Personalmarketing made with love in Liechtenstein“. Mehr zum Reiseblog

Haben auch Sie ein spannendes Projekt, welches Sie einreichen wollen? Hier geht’s zur Einreichung

Über den Autor: 

Martin Schädler ist Mitglied der Geschäftsleitung der FMA Liechtenstein und verantwortet neben IT und Finanzen auch das HR. Stetige Weiterbildung gehört zu seinem Credo. Der Ur-Liechtensteiner, Vater von vier Kindern und begeisterte Sportler erlangte das letzte seiner Masterdiplome in Human Resources Leadership. Martin Schädler ist auch Diplomierter Ingenieur FH und im Besitz eines Executive MBA in Entrepreneurial Management. Ursprünglich absolvierte er eine Lehre als Automechaniker.

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