Diversität als Wettbewerbsvorteil
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Diversität als Wettbewerbsvorteil

Der Weg zum nachhaltigen Unternehmenserfolg

Diversität in der Führungsetage verbessert die Rentabilität, das Betriebsklima, die Mitarbeiter:innenzufriedenheit, die Innovationskraft und ist gut für die Arbeitgebermarke. Ausreichend gute Gründe also, warum sich Unternehmen für mehr Diversität am Arbeitsplatz einsetzen sollten.

Mehr Andreas als Frauen in Österreichs Vorständen

Nur 17 (!) von 189 Vorstandsmitgliedern der börsennotierten Unternehmen in Österreich sind weiblich. Der Anteil weiblicher Mitglieder in den Führungsgremien österreichischer Unternehmen ist in den vergangenen Jahren lediglich um ein paar Prozentpunkte gestiegen. Österreich ist hier jedoch bei weitem nicht die Ausnahme. Auch auf internationalem Parkett werden lediglich rund 30% aller Führungspositionen von Frauen besetzt.

Ist es ein Pipeline-Problem?

Manche Branchen haben tatsächlich nicht genügend weibliche Nachwuchskräfte, um den Bedarf zu stillen. Der neuesten Studie von the female factor und EY zufolge plant allerdings jede zweite Frau einen beruflichen Aufstieg in den nächsten fünf Jahren. Der Aufbau einer frauenfreundlichen attraktiven Arbeitgebermarke und die Unterstützung von weiblichen Talenten sollte daher im Vordergrund stehen.

Diversität als Wettbewerbsvorteil

Das Besetzen der Führungsgremien durch Frauen, aber auch die aktive Ansprache von weiblichen Talenten, die in Zukunft die Führung übernehmen können, stellt einen immensen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen dar. Vor allem in der Altersgruppe der Millennials spielen ein diverses (Leadership-) Team und weibliche Rolemodels innerhalb des Unternehmens eine ausschlaggebende Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers. Dies geht einher mit dem Wunsch nach Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten und der Vereinbarkeit von Privatleben und Karriere.

 Wie können Unternehmen den Gender Leadership Gap schließen

Auch wenn es keine verpflichtende Quote gibt, Diversität muss im Unternehmen strategisch verankert werden, um Ergebnisse zu erzielen. Nur wenn Diversitätsziele als Geschäftsziele gesetzt werden, kann nachhaltig eine Besserung bewirkt werden.

Ableitend von den Zielen geht es um die Etablierung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur, die bereits angesprochen  gezielten Weiterentwicklungsmöglichkeiten für weibliche Nachwuchsführungskräfte sowie Transparenz zu dem Status quo der Diversitätszahlen und den angestrebten Zielen.

 

“Frauen müssen die Chance bekommen, sich in Führungsrollen zu beweisen, um so eine positive Wirkung auf die nächste Generation zu haben”, meint Mahdis Gharaei, Co-CEO der Karriere- und HR-Plattform für Frauen  “the female factor”.

 


Über die Autorinnen:

frauen

Tanja Sternbauer und Mahdis Gharaei sind die Gründerinnen und Co-Ceos von the female factor.

The female factor unterstützt Frauen bei der Karriereentwicklung und Unternehmen bei der Suche nach weiblichen Talenten. The female factor betreibt außerdem Europa’s erste Job-Plattform für weibliche Talente.

 

 


 

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