​​PAUSE: Warum wir innehalten sollten, bevor wir weiterlaufen.
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​​PAUSE: Warum wir innehalten sollten, bevor wir weiterlaufen.

In stürmischen Zeiten zeigt sich unser wahres Gesicht. Keine Zeit lange abzuwägen, es muss schnell reagiert werden, jede*r muss anpacken. Auch wenn ich das Wort Pandemie eigentlich wirklich nicht mehr hören und lesen möchte, so war es auch ein Test, eine Lernerfahrung für mich und meine Teams – mit dem Outcome: ja, wir haben es drauf.
Nein, es lief nicht alles perfekt und ja, wir haben Fehler gemacht. Aber: wir haben unsere Organisation durch eine Zeit der Ungewissheit, der Unsicherheit navigiert. Während ich selbst nicht wusste, was der nächste Tag bringen würde, musste ich Stabilität und Struktur geben. Während zu Beginn die Dringlichkeit der Situation rasches Handeln unabdingbar machte, erinnerte ich mich selbst schnell daran: nur, wenn wir regelmäßig innehalten, können wir nachhaltig Erfolg sicherstellen und gleichzeitig unser Employee Engagement aufrechterhalten. Und das beginnt in den HR Teams: bei den Mitarbeiter*innen, die für andere da sein, Sicherheit und Rahmenbedingungen schaffen müssen.

Pause. Mittagspause, Kaffeepause? Denkpause, Arbeitspause? Soziale Pause, emotionale Pause? Stille, Atem? Bewegung, Adrenalin? Was brauchen wir wann und wie oft? Und wie finden wir das raus? Was ist die Verantwortung der eigenen Person, worum sollte sich die Führungskraft, das Unternehmen kümmern? Wo ist die Grenze?

Innehalten. Nachdenken, reflektieren? Aufhören, ausruhen? Planen, vorausschauen? Retrospektiven, Recaps? Wann macht was Sinn? Wie können wir gemeinsam innehalten? Was müssen wir alleine machen? Welchen Rahmen müssen Organisationen dafür schaffen?

Ein Baustein der Resilienz ist die Reflektion. Es gibt unzählige Tools, Methoden, Frameworks zu diesen Themen – was ist nun Schlüssel zum Erfolg? Meiner Erfahrung nach ist es das Anpassen auf die eigene Situation, das eigene Team, die eigene Organisation. Mut zum Ausprobieren, Mut zum Fehler machen. Und dabei das Reflektieren über das Gelernte nicht zu vergessen.

Über die Autorin: 

Barbara Schöfl ist seit 5 Jahren bei Runtastic im Bereich Human Relations tätig, seit Jänner diesen Jahres ist sie VP of HR und Teil des Management Teams. Es liegt ihr am Herzen eine Unternehmenskultur zu fördern, in der sich jede*r zugehörig und geschätzt fühlt, Diversität gefeiert, aus Fehlern gelernt und Offenheit gelebt wird, Möglichkeiten geboten werden über sich hinauszuwachsen und die zwischenmenschlichen Beziehungen ein wichtiges Fundament bilden.

https://www.hrsummit.at/speaker/barbara-schoefl/

 

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